Kirchenmusik in Coronazeiten - ein kurzer Rück- und Ausblick zum Jahreswechsel

Das vergangene Jahr verlief in jeder Hinsicht anders als geplant – das betraf auch unser musikalisches Jahresprogramm.

Vieles musste ausfallen, umgeplant, verändert werden. Vor allem für die gesamte
Chorarbeit war es ein sehr kompliziertes Jahr.
Aber es konnte trotz allem auch viel stattfinden. Rund ein Dutzend Veranstaltungen mit
kirchenmusikalischem Schwerpunkt gab es nach dem ersten Lockdown in der Michaelskirche: Cembalo-
und Orgelkonzerte, die wie geplant erklangen; neu konzipierte Programme wie das Schütz/Schein/Monteverdi-Konzert mit 4 Mitwirkenden anstelle eines Oratorienkonzertes mit 120 Musizierenden; ganz neue Formate wie die fünf musikalischen Advents- und Weihnachtsandachten im Dezember, die für viele Zuhörende ganz besondere Ereignisse waren. Und Mitglieder sämtlicher Chöre haben durch solistisches Singen die Gottesdienste bereichert.

 

Auch 2021 wird nicht alles wie gewohnt ablaufen: es wird kein gedrucktes Jahresprogramm geben, auch
auf die gewohnte Jahreshauptversammlung im Januar wird der Freundeskreis verzichten.


Aber wir sind optimistisch und so ist für die nächsten Monate zumindest einiges geplant.
Am 13. März um 19 Uhr ist ein Konzert mit dem schwedischen Barockcellisten Ludwig Frankmar geplant. Und am 21. März wird Konja Voll zusammen mit dem Schauspieler Harald Schwaiger das Stück „Judas“ von Walter Jens aufführen: ein 1-Personen-Schauspiel mit Orgelmusik.

Klar ist jetzt schon, dass das im Februar geplante Konzert mit Barbara Dennerlein auf den Herbst verschoben werden muss.

Alles Weitere wird man sehen...