Guiseppe Verdi: Messa da Requiem 2018

gemeinsam mit dem Rimbacher Singkreis und dem Heidelberger Kantatenorchester.

Dieses gewaltige geistliche Werk mit vier Solostimmen, teilweise mehrfach geteilten Chorstimmen und Doppelchören benötigt ein vielstimmiges Chor-Ensemble und ein großes Orchester, um seine Wirkung zu entfalten.

Daher bot sich hier die Zusammenarbeit mit dem Rimbacher Singkreis unter der Leitung der Dekanatskantorin Han Kyoung Park-Oelert geradezu an. Dementsprechend wurde es auch zweimal aufgeführt, nämlich in den "Heim-Spielstätten" der beiden Chöre, in St. Georg in Bensheim und in der katholischen Kirche in Fürth/Odenwald.

Hinzu kam das bewährte Heidelberger Kantatenorchester in größerer Besetzung.

 

Inspiriert zu einer Totenmesse wurde Verdi durch den Tod von Gioachino Rossini 1868, aber erst später - zum Gedenken an den hochangesehenen Dichter Alessandro Manzoni - kam es zur Gesamt-Komposition seines einzigen großen kirchenmusikalischen Werkes, das am ersten Todestag Manzonis 1874 uraufgeführt und zu einem europäischen Kulturereignis wurde.

Es ist ein äußerst vielgestaltiges Werk, von den Schrecken des Jüngsten Gerichts im „Dies irae“ über das doppelchörige "Sanctus", den Trost der ewigen Ruhe  „Requiem aeternam dona eis“ hin zum ewigen Licht „Lux aeterna“ bis zur inbrünstigen Bitte um Errettung in „Libera me“. 

Über unser Bensheimer Konzert berichtete Klaus Roß vom BA am 31.10. hier.