Johann Sebastian Bach: "h-moll-Messe" 2017 - Reformationskonzert zum 500.

Zum 500. Jubiläum der Reformation - am bundesweiten Reformations-Feiertag: Bachs bedeutendstes und auch umfangreichstes lateinisches Kirchenwerk, sein "opus ultimum" (Ulrich Prinz), mit der "Churpfälzischen Hofcapelle" und den Solisten Nadine Balbeisi (Sopran), Thomas Nauwartat-Schultze (Altus), Dieter Wagner (Tenor) und dem Bariton Michael Roman.

Dieses Meisterwerk brachte Bach beim kurfürstlichen Hof in Dresden den Titel „königlich polnischer und kurfürstlich sächsischer Compositeur bey Dero Hoff-Capelle“ ein. Es ist eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen und Bachs letztes großes und auch anspruchsvolles Vokalwerk; nur hier findet sich das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes. 

In der Romantik wurde sie mit dem Begriff "Hohe Messe" geadelt.

Der Musikwissenschaftler Friedrich Blume hielt sie für „eines der eindrucksvollsten Zeugnisse, das die Geschichte kennt, für jenen überkonfessionellen und gesamteuropäischen Geist, der die Musik am Ausgang des Barockzeitalters durchdrungen hat“.

Ihr Autograph wurde 2015 in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen.

 

Eine Woche vor dem Konzert gab es hierzu einen Einführungsvortrag mit Tonbeispielen von Armin Schoof, früherer Kantor der Michaelsgemeinde und Professor für Orgel an der Musikhochschule in Lübeck. Schoof ist ein ausgewiesener Kenner und Liebhaber der Musik Bachs, und die h-Moll-Messe liegt ihm besonders am Herzen.

 

Zu unserem Konzert gibt es eine Presse-Rezension von Klaus Roß vom 2. November 2017, im Bergsträßer Anzeiger (BA) Seite F3: "Begeisterter Beifall für ein Bach-Ereignis"  (und  für Abonnenten )

und auch im Darmstädter Echo:  "Klangmächtiges Meisterwerk".